Wer weiß schon, was die finanzielle Zukunft bringt? Euroschuldenkrise, erhöhtes Rentenalter und steigende Sozialbeiträge.
Alles führt dazu, dass Sie später weniger Geld zur Verfügung haben. In der heutigen Finanzwelt gilt daher der Grundsatz „Vorbeugen ist besser, als nach hinten zu fallen”. Im Klartext bedeutet dies, dass man sich für die private Altersvorsorge sehr interessieren sollte, wenn man am Ende noch was haben möchte.
Welche Möglichkeiten bieten sich für eine Vorsorge?
Man kann sich zwischen vielen Vorsorgemodellen entscheiden. Zum einen kann man, wie der größte Teil der Bevölkerung eine private Rentenversicherung abschließen. Dies ist eine flexible Finanzierungsmethode. Hier wird nach der Menge des eingezahlten Guthabens eine Bilanzierung durchgeführt und ein sogenannter Überschuss, so nennt sich das erwirtschaftete Geld, dass die Bank oder Versicherung mit Ihren Einlagen erarbeitet. Auch kann man auf festverzinsliche Anlagen zurückgreifen, um sich den Lebensabend sorgenfrei zu gestalten. Dabei handelt es sich um in vielen Fällen um Sparbriefe. Hier wird eine feste Summe zu bestimmten Konditionen und über eine festgelegte Dauer von dem Institut Ihrer Wahl einbehalten. Im Laufe der Zeit “vermehrt” sich dann Ihre Anlage durch Zinsen und Zinseszinsen. Ein ähnliches Prinzip hat der Bausparvertrag. Hier zahlt man eine gewisse Summe ein und erhält darauf Zinsen.
Die Zinssätze in dem Fall des Bausparvertrages sind jedoch variabel und daher nicht so wirtschaftlich wie ein Sparbrief oder ein Rentenvertrag. Im Falle des Rentenvertrages gilt der Grundsatz “je eher desto besser”. Das bedeutet, dass man, wenn bereits in der Jugend ein privater Rentenvertrag abgeschlossen wurde, ist die Summe, die als Rente ausgezahlt wird höher. Man sollte sich also so früh wie möglich für eine gute Geldanlage entscheiden. Je früher Sie sich für solche Anlagen interessieren umso besser. Genaue Auskünfte über mögliche Anlagen, die besonders Ihren Bedürfnissen entsprechen, gibt Ihnen der Berater in der nächsten Bank. Sie sollten jedoch immer die angebotenen Geldanlagen kritisch hinterfragen. Denn manche Banken versprechen das Blaue vom Himmel nur an Ihr bestes zu gelangen, Ihr Geld. Besonderes Augenmerk ist bei dem Angebot Ihrer Bank auf den Zinssatz, die Laufzeit und die einzuzahlende Summe zu legen. Besonders die Zinsen sollten nicht nur hoch, sondern auch festgelegt sein. Denn wenn Sie flexiblen Zinsen zustimmen, gibt Ihnen die Bank weder einen Mindestzinssatz, noch ausreichend hohe Zinsen. Die Bank wird Ihnen zuerst solche Zinsen anbieten und damit argumentieren, dass der Finanzmarkt derzeit nicht stabil genug ist, um einen festen Zinssatz anzubieten. Der Finanzmarkt ist nie stabil. Sie sollten in jedem Fall auf feste Zinsen aber auf eine erweiterbare Summe bestehen. So können Sie Ihre Anlage flexibel erweitern, wenn Sie einmal mehr in Geldbeutel haben.
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